Sonntag, 10. Dezember 2017

WKSA 2017 - Zwischenstand

Dieser Post ist zunächst auf dem Me Made Mittwoch Blog erschienen und hier nur veröffentlicht, da mir mein Blog als kleines Nähtagebuch dient und der Post Teil meiner Teilnahme am Weihnachtskleid Sew Along 2017 ist.

Herzlich willkommen zum dritten Treffen beim Weihnachtkleid Sew Along 2017. Heute versammeln wir uns hier, um unseren Zwischenstand zu zeigen, uns in dieser immer etwas hektischen Vorweihnachtszeit zu motivieren, weiter zu nähen und falls nötig, Probleme zu lösen oder stolz die ersten fertigen Kleider/Hosen/Röcke,... zu zeigen. Noch haben wir zwei Wochen bis zum Finale, also bitte keine Panik.

Ich, Nina vom Blog Kleidermanie, habe mit dem eigentlichen Weihnachtskleid noch nicht begonnen, sondern erstmal ein Probemodell des Kleides "Imani" aus der La Maison Victor (9/10 2017) genäht, mit dem ich ausgeprochen zufrieden bin und das ich bereits zwei Mal mit einer dicken Strickjacke getragen habe.

So ohne Gürtel ist es noch etwas unförmig.


Mit Gürtel zeigt es Figur, was mir besser gefällt.


Da mir die Zeit ein wenig davon läuft und ich den zweiten in Frage kommenden Schnitt aus der La Maison Victor noch nicht kopiert habe, werde ich aus dem Stoff von Atelier Brunette vermutlich dieses Kleid zuschneiden.


Denn dies Kleid muss bereits in nächster Zeit aussortiert werden, da ich beim letzten Bügeln leider zwei kleine Löcher im Rücken entdeckt habe. Ärgerlich. Sehr.


Den Stoff habe ich im Frühling mit sehr netter Begleitung am Maybachufer gekauft und bereits dort hatte ich gesehen, dass der Stoff Fehler hat. Da er sehr günstig war, habe ich ihn trotzdem gekauft. Beim Zuschneiden habe ich dann um die vorhanden Löscher herumgeschnitten, ein kleines Loch versteckt sich zudem unter der nicht vorgesehen rechten kleinen, aufgesetzten Tasche. Die Löcher im Rücken sind neu. Nach dieser Erfahrung wird das vermutlich der letzte Stoff mit Löchern gewesen sein, den ich gekauft habe.


Imani ist schnell und einfach zu nähen. Ganz anders sieht es bei meinem zweiten Projekt aus.
Zugeschnitten habe ich nämlich außerdem Le609 von dpstudio. Ich hoffe sehr, dass mir die extrem stark komprimierte Anleitung ausreicht, um die interessanten Ärmelfalten zu nähen.


Bis zum Finale am 23.12.2017 wird auf jeden Fall eins der beiden Kleider fertig sein.


Wie weit seid ihr? Ist das erste Kleid bereits fertig und ein zweites geplant, weil sich plötzlich ein unerwartetes Zeitfenster aufgetan hat oder ihr im Nähflow seid? Oder steht ihr noch ganz am Anfang, seid aber optimistisch, Weihnachten in einem neuen Kleid zu feiern?

Wir sind gespannt.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Mein größter Misserfolg 2017

Beim Me Made Mittwoch werden Woche um Woche stolz die neuesten Nähprodukte gezeigt, von den Misserfolgen oder von dem langen Weg zum zufriedenstellenden Ziel berichtet dabei kaum jemand. Dies ist ein Grund, warum sich das MMMTeam zu Beginn des Jahres überlegt hat, dies zu thematisieren.

Meine größte Überraschung war definitiv das Kobe Dress von Papercut Patterns. Ich wollte etwas Neues ausprobieren. Mir gefielen der lockere Fall und der interessante gefaltete Ausschnitt. Es schien das perfekte Kleid für einen heißen Juli zu sein.


Ich habe das Kleid aus einem flattrigen Viskosestoff vom Schrottplatz in Münster - oder irgendwo in der Nähe, Sybille (Büro für schöne Dinge) fuhr durch idyllische Dörfer und an vielen Weiden, Kühen und Wiesen vorbei bevor wir ankamen und ich hatte die Orientierung komplett verloren - genäht, dessen Muster mich an kleine Blumentöpfe erinnert.


Und das war das Ergebnis. Da das Kleid nach einer kurzen Trauerphase im Müll verschwandt, habe ich heute nur Spiegelfotos.


Ein Sack hätte möglicherweise eleganter ausgesehen...


Zugeschnitten hatte ich Größe XS/S, die meinen Maßen fast zu 100 Prozent entspricht. Angezogen fühlte sich das Kleid nach Größe XXXL an. 

Die Reaktionen bei Instagram waren entsprechend:



Nein, ich stehe nicht vor einem Zerrspiegel, sondern vor meinem Flurspiegel, der normalerweise 4 Kilo weniger zeigt, so dass jede Frau gerne davor verweilt.
Bei Papercut sieht man, dass das Model ein sehr schmales Band um die Taille trägt. Nachdem ich eins meiner potentiellen Weihnachtskleider "Imani" La Maison Victor aus einem einfachen Stoff Probe genäht habe und es nur mit dem dafür vorgesehen Gürtel gut aussieht, frage ich mich allerdings, ob dies Kleid gesäumt und mit Gürtel nicht doch eine Chance verdient hätte.


Vor fünf Monaten war ich einfach nur entstetzt.

Ich bin gespannt, wie viele heute am MottoMMM teilnehmen. Es ist schließlich interessant zu erfahren, welche Schnittmuster nicht funktionieren oder zumindest gewarnt zu werden.

Am Sonntag geht es dann hier und auf dem MMMBlog mit dem Weihnachtskleid Sew Along weiter. Falls es mal wieder hell sein sollte, während ich zuhause bin, gibt es dann auch Fotos von "Imani" und meinen Fortschritten mit der Weihnachtskleidnäherei. Ich freue mich drauf!

Sonntag, 26. November 2017

WKSA 2017 - Schnitt und Stoff

Am Freitag stellte ich hier Stoffe und Schnittmuster für mein "Weihnachtskleid 2017" vor. In die engere Wahl kamen zwei Kleiderschnitte aus der La Maison Victor, ein Kleid nach Le 906 von dpStudio, zwei Röcke sowie eine Hose und ein Top. Das kann ich bis Weihnachten nicht alles nähen, eine Entscheidung muss also her.

Am einfachsten war die Entscheidung gegen die rosa - grüne Kombination. Denn ich sah mir auf der Seite des neuen, kleinen, deutschen Shops von dem ich die Stoffproben erhalten hatte, die Preise für die Stoffe an. Der METER kostet 32 Euro. So einen teuren Stoff habe ich noch nie gekauft und so viel Geld werde ich nur für einen Stoff ausgeben, wenn ich sicher bin, dass ich daraus ein Kleidungsstück nähe, das ich nahezu täglich tragen werde. Rosa oder grauer Glitzer bzw Samt werden vermutlich nie zu geliebter Alltagskleidung. Mit Erstaunen musste ich zudem feststellen, dass es günstiger ist, die Stoffe - trotz Porto - in England zu bestellen. Teuer bleiben sie trotzdem. 

Außerdem ist mir eingefallen, dass ich bis vor kurzem eine grüne, gekaufte Samthose besessen habe.  Da ich sie in den letzten drei Jahren nie getragen habe, habe ich sie im Sommer - wohl etwas voreilig - entsorgt, obwohl sie zur Zeit perfekt passt. Der rosa-grüne Traum ist also ausgeträumt.

Anders sieht es mit den La Maison Victor Schnittmustern aus. Beide Kleider sind noch im Rennen. Ich werde bis zum nächsten Treffen am 10. Dezember hoffentlich beide Modelle Probe genäht haben und mich dann für eins entscheiden, um mein Weihnachtskleid aus diesem Stoff zu nähen.


Dabei handelt es sich um wunderbar fließende, dunkelblaugraue Baumwolle von Atelier Brunette.

Falls noch Zeit bleibt, werde ich auch Le 906 von dp Studio aus schwarzem Wollstoff nähen. Dafür muss das Schnittmuster aber erstmal hier ankommen.

Auch die vor zwei Tagen vorgestellte Hose ist noch im Rennen aber bis Weihnachten relativ unrealistisch. Vielleicht nähe ich sie im neuen Jahr oder auf der AnNäherung 2018 in Bielefeld. Eigentlich ein schönes Projekt, das mir beim Schreiben dieses Posts gerade eingefallen ist...


Da ich Anfang Dezember auch noch den Me Made Mittwoch eröffne, sollte ich dringend Nähzeit einplanen, wenn ich das alles schaffen will. Zum Stress soll die ganze Näherei nämlich nicht ausarten, schließlich ist sie mein liebstes Hobby, das zur Entpannung beitragen und Spaß machen soll.

Seit heute treffen sich die Teilnehmerinnen des Weihnachtskleid Sew Alongs auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Herzliche Grüße,
Nina

Freitag, 24. November 2017

Weihnachtskleid Sew Along - Inspiration

Seit Sonntag sammeln sich die Teilnehmerinnen des Weihnachtskleid Sew Alongs 2017 (#WKSA 2017) auf dem Me Made Mittwoch Blog. Obwohl ich eine der drei Organisatorinnen des Sew Alongs bin, komme ich leider erst heute dazu, meine Ideen vorzustellen. Die letzten vier Wochen waren von Arbeit bestimmt und das letzte Wochenende verbrachte ich beim Nähbloggertreffen in Köln. In der Zeit, die übrig blieb, fehlten mir die Ideen. Aber jetzt!

Weihnachten wird zuhause gefeiert, großartige Weihnachtsfeiern, die ein besonderes Outfit erfordern, gibt es in meinem Leben nicht. Trotzdem mag ich es Weihnachten festlich und hoffe, dass ich mich bis kommenden Sonntag für Schnitte/e und Stoff/e entschieden habe.

Vor einigen Wochen bestellte ich bei einem kleinen Online Shop einen Stoff und erhielt diese Stoffproben dazu. 



Seitdem frage ich mich, wie man einen glitzernden Leinenstoff mit Metallfäden - wahlweise in grau oder rosa - zu einem nicht nur an Weihnachten tragbaren Kleidungsstück verwandeln kann. Am allerliebsten hätte ich eine rosa-grüne Kombination. Aber Leinen und Samt (oder ist es Nicki?), geht das? Und dann auch noch rosa und grün?? Oder sollte ich eine leichte Bluse aus dem gestreiften Stoff dazu nähen? Mit der Beigabe zu meiner Bestellung hat Nina mir einige Stunden des Nachdenkens bescherrt. 
Normalerweise denke ich an ein Schnittmuster und kaufe oder suche den passenden Stoff in meinem kleinen Stofflager. Hier ist es umgekehrt. Ich habe Stoffproben, die mich begeistern, weiß aber nicht, wie ich sie verwenden soll. Vielleicht hat eine Leserin eine Idee.

Beim Blättern in aktuelleren Zeitschriften fielen mir diese Schnittmuster auf:


La Maison victor, Nov./Dez: Kleid "Monica", Top "Fara"


Kleid wie Top könnte ich aus Samt nähen, den ich am letzten Wochenende beim Bloggerinnentreffen von Anja in Köln geschenkt bekommen habe. DANKE! Sie hatte den Stoff am selben Tag für sehr wenig Geld gekauft, weil es die letzten ca 1,60m waren und sich dann doch überlegt, dass sie ihn nicht braucht. Nach einem etwas merkwürdigen Gespräch: mir gefiel der Stoff sehr, ich wollte aber grundsätzlich nichts kaufen, da ich einfach viel zu viel zuhause habe. Mein Stoffberg ist so groß, dass ich mir auch nichts schenken lassen wollten, nahm ich ihn dann doch. Bedenklich, wenn man sich 10 Minuten ziert bevor man ein Geschenk annimmt, das man eigentlich haben will... 

Die Erinnerung an meinen etwas überdimensionierten und sehr schweren Koffer für zwei Übernachtungen, war noch frisch. Er war auf dem Weg nach Köln mit Tauschtischstoffen, - wolle und Weinflaschen gefüllt. Ich hatte mir ganz fest vorgenommen, ihn fast leer wieder mit nach Hause zu nehmen. Abgesehen vom Samt und einem Wollstoff von Sybille hat dies dann aber zum Glück geklappt. Geholfen hat mir dabei ganz sicher, dass ich bereits im Zug saß als der Tauschtisch am Sonntag eröffnet wurde, weil ich am Sonntag noch etwas arbeiten musste.


 Louis Antoinette "Le Haut-Pantalon"


Zum Top könnte ich eine Hose nach Louis Antoinette "Le Haut-Pantalon" nähen. Das Schnittmuster liegt hier seit meinem Parisbesuch im Sommer ganz oben auf dem Stapel, der begehrenswerten Schnitte.


Knip 12/2017 und "Suzy" La Maison Victor 09-10/2017


Einfacher wäre es für mich, auf einen sicheren Schnitt zurückzugreifen. Diese beiden Röcke (Knip 12/2017 und "Suzy" La Maison Victor 09-10/2017) gefallen mir sehr gut und sind sicherlich schnell genäht, dazu evtl. ein Nettie Bodysuit. Letzterer ist jedoch nicht so richtig weihnachtsessenkompatibel.


"Imani" La Maison Victor 09-10/2017


Vorstellen kann ich mir auch ein Kleid aus einem dünnen Viskosewebstoff und dazu einen Wollstrickmantel. Das Schnittmuster "Imani" habe ich bereits vor Wochen kopiert, seitdem wartet es auf einen Stoff für ein Probemodell. Der Stoff für das endgültige Kleid ist bereits da. Da es sich dabei aber um einen echten Streichelstoff handelt, muss ich vorher testen, ob mir der Schnitt an mir gefällt.

Alternativ gefällt mir auch Le 906 von dp Studio. Den Schnitt habe ich bestellt.
 
Sonntag ist bereits das nächste Treffen auf dem Me Made Mittwoch Blog. Ich hoffe, dass ich mich bis dahin für einen Schnitt entschieden habe. Das Lesen der Ideen der Teilnehmerinnen hat mich auf jeden Fall auf Weihnachten eingestimmt, so dass mir nun eigentlich nur noch eine Entscheidung und etwas Nähzeit fehlt. Dank euch bin ich hochmotiviert!

Mittwoch, 1. November 2017

Ruri Sweatpants von Named mit Änderungen

Das wird das Jahr der Hosen, ich sollte meinen Blog umbenennen. Denn heute stelle ich schon wieder ein Hosenschnittmuster vor, das mich - nach zwei Anpassungen und mit dem richtigen Stoff - sehr begeistert.


Welcher Schnitt hat es mir diesmal angetan? Die Ruri Sweatpants von Named. Auch dieses Schnittmuster hatte ich für meinen Segelurlaub Anfang Oktober verwendet, um eine bequeme Hose an Bord tragen zu können, denn Sweatpants müssen bequem sein und diese fand ich schick und besonders.


Named empfiehlt mittelschweren Sweatshirtstoff oder ähnliches mit Stretch. Da ich mit Hosen bis dahin wenig Erfahrung hatte, habe ich zunächst einen blauen Romanit aus meinem kleinen Lager verwendet. Die Hose war schnell genäht. Ein erster Blick in den Spiegel begeisterte mich, ließ mich allerdings auch an Skihosen aus den 60er Jahren denken. 

Ruri hat seitliche Taschen, ist schmal geschnitten und läuft konisch zu. Named sieht am Saum einen Druckknopf vor, der den Skihosen-Effekt für mich verstärkt. Diesen habe ich jedoch weggelassen. An der Rückseite des Hosenbundes wird ein Taillengummi eingezogen. Der Hosenschlitz hat keine Funktion und ist geschlossen.

Quelle: 104_01_Ruri_Instructions.pdf

Ich mag die Hose, werde sie aber vermutlich nur zuhause oder zum Sport tragen, da sie mir zu leger ist. Der Romanit pillt zudem bereits ein klein wenig.

Die Hose begeisterte mich jedoch so sehr, dass ich bei Maja Stoffe Stoff für eine weitere Hose kaufte, die mich auf die Azoren begleiten sollte. 

Ganz entspannt unter Motor in Ruri Sweatpants
Genäht habe ich sie am Samstag Vormittag, Mittags ging es dann mit der neuen Hose im Gepäck Richtung Flughafen. Sie ist also wirklich schnell genäht. Ich habe dazu fast ausschließlich meine Overlock verwendet.


Leider musste ich feststellen, dass der Stoff für die Hose nicht geeignet ist, da er zwar wunderbar weich ist aber leider seine Form verliert. Bereits nach wenigen Stunden hatte sich die Hose um mindestens zwei Größen geweitet und der Hosenboden hing fast an den Knien. Der vordere Bund, der kein Gummi enthält, weitete sich ebenfalls und stand zwei Zentimeter ab. Sehr ärgerlich, da der Stoff nicht gerade günstig war und mir sehr gut gefällt. Auch diese Hose wird deswegen vermutlich ausschließlich zuhause und zum Sport getragen werden. Neunzig Minuten Yoga oder sechzig Minuten Pilates schafft sie ;-)).

Die Hose macht jede Bewegung mit...
Ein weiteres Problem waren die Taschenbeutel, die sehr gerne nach außen krabbelten. Da ich ansonsten jedoch immer noch vom Schnitt begeistert war, musste eine dritte Hose - mit zwei Änderungen - her, die ich auch auf der Straße tragen möchte. In meinem Stoffdepot fand ich 1,40m eines festen Strickstoffes unbekannter Zusammensetzung, der vermutlich vom Marc Aurel Outlet stammt. Dieser hat für die Hose gerade gereicht.


Um nicht ständig die Taschen an den Ort ihrer Bestimmung zurückpfriemeln zu müssen, habe ich die Taschenbeutel bis zum Taillenband verlängert und an diesem festgenäht.


Oben links sieht man die Taschenbeutel, die zum Schnittmuster gehören. Ich habe diese auf das Schnittteil der vorderen Hose gelegt, den jeweiligen Umriss auf eine Folie übertragen und bis zur oberen Kanten verlängert. Unten rechts sieht man meine Taschenbeutel.

An der Hose sieht das dann so aus:


Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Taschenbeutel bleiben dort, wo sie hingehören: in der Hose.


Da ich auch mit der Gummilösung nicht zufrieden war, weil sich gerade bei der Hose aus dem dehnbaren Sweat der Bund nach zwei Stunden des Tragens nach außen wölbte, habe ich auch in den vorderen Bundteil ein Gummi eingezogen.


Dabei ist das Gummiband vorne nur ca zwei Zentimeter kürzer als der eigentliche Bund, da der von ihm ausgeübte Zug keine Falten im Bund hervorrufen soll. Es soll einfach nur verhindern, dass sich der Bund nicht ungehemmt weitet und die Hose am Bauch anliegt. Auch das funktioniert gut.



Im Gegensatz zur gemusterten Sweathose wirft diese am Popo kaum Falten.



Der Me Made Mittwoch steht heute unter dem Motto "Alltagskleidung". Diese Hose habe ich am Wochenende genäht und am Montag auf Tragbarkeit hin getestet. Ich hatte frei und bin deswegen am Vormittag beim Stoff zuschneiden und stecken unter anderem knieend auf dem Boden rumgerutscht, war einkaufen und bin Fahrrad gefahren. Die Hose hatte am Abend kaum Tragespuren und wird mich in den nächsten Wochen in meinem Alltag sicherlich häufig begleiten. Ob Sofa oder Arbeit, sie macht sich überall gut und ist extrem bequem.

Meine oben beschriebenen und unten zusammengefassten Änderungen werde ich bei einer möglichen vierten Hose auf jeden Fall beibehalten.

Gerne würde ich die Rumpfhöhe der Hose (will sagen: der Bund soll tiefer sitzen) um ca zwei Zentimeter verkürzen, da ich tiefer sitzende Hosen eigentlich lieber mag. Falls jemand eine Idee hat, wie ich das erreiche und trotzdem die Form der Taschen beibehalten kann, würde ich mich über eine Anleitung sehr freuen.


Änderungen:
  • Hose um ca drei Zentimeter verlängert
  • In der Taille Größe 36, an der hinteren Mitte zusätzlich ca einen Zentimeter entfernt, an der Hüfte Größe 38 und an den Waden Größe 42 + ein Zentimeter auf jeder Seite damit meine zarten Waden Platz finden; näehenistwiezaubernkönnen... Die Hose passt!
  • Druckknopf am Saum weggelassen
  • Taillengummi auch vorne eingezogen
  • Taschenbeutel zum Bund hin vergrößert und an ihm festgenäht
Ich bin gespannt, was ich heute beim ME MADE MITTWOCH entdecken kann.

Allen LeserInnen wünsche ich einen schönen Feiertag!

PS: Ich hoffe, dass man auf den Fotos etwas erkennen kann. Bei mir erscheinen sie auf verschiedenen Geräten sehr unterschiedlich. Auf meinem Laptop sieht man die Details sehr gut. Auf meinem Tablet eher nicht...